Chinas Ministerium für Landwirtschaft und ländliche Angelegenheiten hat eine überarbeitete Fassung des „Umsetzungsplans zur umfassenden Steuerung der Produktionskapazitäten in der Schweinehaltung (Fassung 2026)“ veröffentlicht. Damit sollen die Regulierungsmechanismen im Schweinesektor weiter optimiert und die Produktionsanpassungen präziser gesteuert werden.
Die wichtigste Änderung des Dokuments ist die Senkung der nationalen Zielvorgabe für den produktiven Zuchtsauenbestand auf rund 37,5 Millionen Tiere. Dies bedeutet eine weitere Absenkung gegenüber dem im Februar 2024 festgelegten Zielwert und spiegelt sowohl die Veränderungen bei Angebot und Nachfrage von Schweinefleisch als auch die gestiegene Produktionseffizienz der chinesischen Schweinehaltung wider.

Der neue Plan sieht zudem engere Grenzwerte für die sogenannten „grünen“ und „gelben“ Bereiche des Zuchtsauenbestands vor, sowohl an der oberen als auch an der unteren Grenze der gelben Zone. Darüber hinaus wird ein stufenweiser und koordinierter Mechanismus zur Steuerung der Produktionskapazitäten eingeführt, um die Marktsignale zu stärken und die Produktionserwartungen besser zu lenken.
Nach Angaben des Ministeriums sollen diese Maßnahmen zu einem besseren Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage auf dem Schweinefleischmarkt beitragen und dadurch übermäßige Marktschwankungen verringern.
Die chinesischen Behörden haben angekündigt, die Umsetzung des Plans weiterhin eng zu überwachen. Dazu sollen die Monitoring- und Frühwarnsysteme ausgebaut, die politische Abstimmung zwischen den zuständigen Behörden verbessert und die lokalen Regierungen stärker zur Verantwortung gezogen werden. Oberstes Ziel ist es, die Schweinefleischpreise auf einem angemessenen Niveau zu halten und die Stabilität des Sektors zu gewährleisten.
14. Mai 2026/ Ministerium für Landwirtschaft und ländliche Angelegenheiten/ China.
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